Projekte

Aktuell:

„Himmel über Düsseldorf – Engel II“ – eine Produktion von „Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum“ aus Stuttgart und „projekt-il“ aus Düsseldorf für das Asphalt Festival der Künste Düsseldorf 2018.  „Himmel über Düsseldorf Engel II“ >> ▶ / „Deutschland. Ein Wintermärchen.“ – Inszenierung von „projekt-il“ an der Bürgerbühne des Düsseldorfer Schauspielhauses – Premiere: 05.11.2018. „Deutschland. Ein Wintermärchen.“ >> ▶ / „ClubLaut“ – „ClubLaut“ initiiert Projekte und Workshops, die sich mit Sprache und ihren Konsequenzen beschäftigt. Denk nach, mein Freund/ meine Freundin! Du hast eine Sprache, um zu sagen, was du willst! Sei laut! „ClubLaut“ >> ▶ / „Who’s where – Vor dem nächsten Schritt“ – eine poetische Reise über das Warten und den nächsten Schritt – Herbst 2018  und Nacht der Poesie, Nov. 2018.  „Who’s where – Vor dem nächsten Schritt“ >> ▶ / „Do you feel the same“ – eine Inszenierung von „projekt-il“ an der Bürgerbühne des Düsseldorfer Schauspielhauses  >> ▶ Do you feel the same? 

Himmel über Düsseldorf – Engel II

Do you feel the same? Ein interkultureller LiebesreigenAktuell 

Trailer ansehen

 

Für die Dauer einer Nacht kommen die Bewohner eines Hauses wie in einem Reigen zusammen. Ein kurzer Blick auf die Klingelschilder genügt, um zu wissen, dass es sich um ein ganz normales Haus handelt, das in jeder Seitenstraße dieser Stadt zu finden ist. Hier wohnen Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Sozialisierung und Weltanschauung. Menschen, deren Heimat am Rhein liegt oder auch Tausende Kilometer entfernt. Hier sind alle zu Hause und wohnen Wand an Wand, begegnen sich beim alltäglichen Gang zum Briefkasten oder im Fahrradkeller. Doch dieser lange Abend ist alles andere als normal. Es fängt mit einem kleinen Missverständnis an, geht mit großer Selbstverständlichkeit weiter und dreht sich am Ende um eine der ältesten Fragen der Welt. Ob sich die bisher nur flüchtig miteinander bekannten Nachbarn am nächsten Morgen noch in die Augen schauen können, wissen sie nicht. In dieser einen Nacht aber geht es nur darum, herauszufinden: Do you feel the same?

Eine Produktion der Bürgerbühne am Düsseldorfer Schauspielhaus in Koproduktion mit dem Künstlerkollektiv projekt.il und zakk – Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation. Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW sowie im Rahmen des Projekts »same same but different« durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Godspeed!

Okt. 2016 bis Juni 2017 | Trailer ansehen

In Zusammenarbeit mit der Bürgerbühne des Düsseldorfer Schauspielhauses 

und mit freundlicher Unterstützung der Rheinbahn AG.

Gefördert von der Landesarbeitsgemeinschaft Sozio-kultureller Zentren NW e.V.

und dem Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation Düsseldorf

 

  • Idee und Umsetzung: projekt.il (Bianca Künzel, Alexander Steindorf)
  • Ausstattung: Ria Papadopoulou
  • Assistenz: Marlene Hildebrandt
  • Musik: Johan Leenders
  • Mit: Choeur de Héros und Gästen

Godspeed! ist eine theatrale Stadtführung durch Düsseldorf auf der Suche nach den Helden dieser Stadt und nach der Stadt als Heldin.

Mit Bürgerinnen und Bürgern, Alltagsexperten, Künstlerinnen, Poesie, Musik, Tanz, Geschichten und Geschichte aus und über Düsseldorf. Für alle interessierten Neuankömmlinge und neugierigen Alteingesessenen der Stadt. Ein Mal im Monat von Oktober 2016 bis Juli 2017 startet ein Bus der Rheinbahn mit 30 interessierten Menschen zu einer eineinhalbstündigen Tour durch verschiedene Stadtgebiete Düsseldorfs.

»Godspeed!« ist eine Produktion der Bürgerbühne am Düsseldorfer Schauspielhaus in Kooperation mit dem zakk, im Rahmen der Förderung Kooperation Theater & Soziokulturelle Zentren. Mit freundlicher Unterstützung der LAG NW Soziokultur, dem Land NRW und der Rheinbahn AG. Gefördert durch die Bürgerstiftung Düsseldorf.

»Godspeed!« orientiert sich an der typischen Heldenfahrt, auch Quest genannt, die jeden Teilnehmer befähigt, die besonderen und hier auch überraschenden Attribute eines Helden unserer Zeit zu sammeln. Die Taten eines Helden in Mythen, Romanen und Filmen ereignen sich auf einer Heldenfahrt oder Heldenreise durch typische Situationsabfolgen, denen wir unsere Stadtführungen widmen.

»Held sein, eine Minute, eine Stunde lang, das ist leichter als in stillem Heroismus den Alltag tragen. Nehmt es nur auf euch, das Leben in diesem grauen, eintönigen Alltag, dieses Wirken, für das euch niemand lobt, dessen Heldentum niemand bemerkt, das in niemandem Interesse für euch erweckt; wer diesen grauen Alltag erträgt und dennoch dabei Mensch bleibt, der ist wahrhaft ein Held.« (Fjodor Michailowitsch Dostojewski)

Godspeed! (Themen der Heldenfahrten)

  1. Die unzureichende Welt
  2. Der Ruf des Abenteuers
  3. Die Weigerung
  4. Der Mentor
  5. Der Tritt über die Schwelle
  6. Die tiefste Höhle
  7. Die Prüfung
  8. Das Elixier
  9. Der Wandel
  10. Die Heimkehr/Das Fest

Godspeed! (Song)

Oh, this land is in need of a hero
One who heeds the people‘s call
And all those who tarry will be judged in the end
By the wrath of our almighty gods

Hear the voice of our land, mighty hero
From the plains and hills it rings
It speaks of the dire need of us all
Who are pawms for our almighty gods

So take arms and march forth, mighty hero
Bravely face the perils ahead
Overcome all trials that were set before you
By the deeds of our almighty gods

And once you return to us, hero
Let us tend to your weary limbs
We shall sing your praises ‚till the end of all time
You‘re as one of our almighty gods
You‘re as one of our almighty gods
Just as one of our almighty gods

Garten EdenAusgezeichnet 

Sept. 2015 – Juni 2016 | Trailer ansehen

Man kann nur eins: Entweder zu Hause sein oder im Paradies. Beides geht nicht und ist noch keinem Menschen gelungen. Wenn du einmal drin bist, kommst du so bald nicht wieder heraus. So bekommt es der Junge Hans zu hören, als er auf der Suche nach seinem Paradiesvogel mit einem selbst gebastelten Drachen bis ins Paradies geflogen ist.

»Ich wünschte, das Glück wäre ein Gegenstand, den ich irgendwo gefunden und mit nach Hause genommen hätte.«

Das Künstlerkollektiv projekt-il begibt sich gemeinsam mit Düsseldorfer Bürgern und Noch-nicht-Bürgern, mit Geflüchteten und bereits Angekommenen auf die Suche nach den persönlichen Paradiesen und Sehnsuchtsorten der Menschen.

AUSGEZEICHNET MIT DEM INTEGRATIONSPREIS DER STADT DÜSSELDORF 2016.

Mit Farzad Ahmadi, Abdulgader Ail, Abdul Khaliq Alrawi, Joti Baggri, Amir Baghistany,  Azim Behbudi, Carolina Braun, Martin Charosphour, Mohammad Fares Damlakhi, Jasmin Groos, Hamid Hesso, Ulrike Kempf, Rejoice Mhandu, Sami Nacir, Holali Oumata, Lisa Pohl, Rainer Sann, Adam Sawalha, Nazli Saremi, Friedhelm Schulte, Jeannette Sedjo, Akram Zarei, Dem Persischen Chor Difi, Dem Jodelklub Düsseldorf, Sänger/Innen Der Soulville-Jazzsingers, Canta B.

Ist das Leben woanders besser? Wo bin ich zu Hause? Was macht mich glücklich? Garten Eden ist ein Projekt mit Menschen aus der Stadt, die aus unterschiedlichsten Kulturen stammen und nun in einem Land leben, in dem scheinbar Frieden und Wohlstand herrschen. Gemeinsam findet ein Austausch über Utopien, Träume und die großen Verheißungen und Verlockungen einer fremden Welt statt. Ein Austausch über jene Orte, zu welchen sie geflohen sind, an denen sie gestrandet sind, an die es sie irgendwie verschlagen hat, von denen sie schon immer träumten, von denen sie kamen, an die sie schon immer wollten oder an denen sie schon immer gelebt haben.

Teil der Konzeption ist ein Urban-Gardening-Projekt auf dem Vorplatz des Jungen Schauspielhauses, bei dem die Idee des »Garten Eden« ab Frühjahr 2016 tatsächlich Gestalt annimmt.

Im Rahmen von Garten Eden finden über die gesamte Spielzeit kleine und große Projekte statt, die alle um das Thema und Spielzeitmotto »Dein Sehnsuchtsort« kreisen.

Die Formate richten sich an junge Flüchtlinge und Düsseldorfer Jugendliche gleichermaßen. Die Module beinhalten Workshops in den Disziplinen Tanz, Musik, Theater und Fotografie, Schreibwerkstätten, Tagesaktionen und mobile Angebote.

Dafür kooperiert das Junge Schauspielhaus u. a. mit der PBSA – Hochschule Düsseldorf und dem zakk e.V.. Abschluss und Höhepunkt des spielzeitübergreifenden Projekts bildet die Inszenierung Garten Eden. Das Bühnenstück soll dazu beitragen, dass kulturelle Vielfalt als Bereicherung und Chance wahrgenommen wird. Gleichzeitig wird der Garten auf dem Vorplatz des Jungen Schauspielhauses feierlich eröffnet.
Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.

Boys will be boys & Girlsnightout

Ein Projekt über Geschlechterrollen – mit geflüchteten Frauen und Männern.

  • „Boys will be boys!“
  • Projektleitung: projekt-il
  • Team:
    Konzept, Schauspiel, Interview (Alexander Steindorf),
    Video (Joris Schwarz)

„Boys will be boys!“- Wer Mädchenarbeit macht, muss auch Jungenarbeit machen. Dieses Projekt steht in Korrespondenz zu dem Projekt „Girlsnightout“. Zuwanderung wird das Zusammenleben hier in Deutschland immer vielseitiger und man begegnet einer Desorientierung der hierher geflüchteten Männer in Bezug auf ihre Selbstwahrnehmung und der veränderten Definition ihrer gesellschaftlichen Rolle. Wie soll man in einem Land der Monogamie mit der Vielehe einiger arabischer Länder umgehen? Wie sieht der Alltag der zugewanderten Männer aus Syrien, Afghanistan und Nordafrika aus? Was unterscheidet sie von deutschen Männern und was unterscheidet sie untereinander? Wer hat sie geprägt? Wonach sehnen sie sich?

Gefördert durch die LAG NW, in Kooperation mit dem Integrationskurs für Alphabetisierung an der VHS Düsseldorf  und der Bürgerbühne Düsseldorf.

  • „Girlsnightout!“
  • Projektleitung: projekt.il
  • Team:
    Schauspiel (Bianca Künzel),
    Choreografie (Phaedra Pisimisi )

Aufgrund der starken Zuwanderung wird das Zusammenleben hier in Deutschland immer vielseitiger und man begegnet immer unterschiedlicheren Modellen und Lebensformen. Wie soll man in einem Land der Monogamie mit der Vielehe einiger arabischer Länder umgehen? Wie kann man verstehen, dass Sexualität in anderen Ländern immer noch versteckt wird und Aufklärung verboten ist? Wie sieht der Alltag der zugewanderten Frauen aus Syrien, Afghanistan und Nordafrika aus? Was unterscheidet sie von deutschen Frauen und was unterscheidet sie untereinander?

Was sind ihre Heldinnen, ihre Wegweiserinnen? Wer hat sie geprägt? Wonach sehnen sie sich? Und wo ist bei all diesen Fragen unsere gemeinsame Schnittmenge?

Gefördert durch die LAG NW, in Kooperation mit dem Frauenintegrationskurs der ASG Düsseldorf und der Bürgerbühne Düsseldorf.

Der Kunstreiniger – Theater- und Kunstintervention im K21

Juli 2016

  • Bianca Künzel – Regie
  • Alexander Steindorf – Schauspiel
  • Eine Produktion von projekt-il in Koproduktion mit dem ASPHALT Festival 2016, in Kooperation mit der Kunstsammlung NRW, gefördert vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf.

Was passiert, wenn alle Türen geschlossen sind und die Dinge im Museum zu leben beginnen? Wenn Kunst sich selbst betrachtet, Ausstellungen Einstellungen beeinflussen und Erwartungen neu gerahmt werden?

Am Ende des Tages, wenn alle Besucher das Museum verlassen, betritt nur noch eine Person die verlassenen Räume – der Kunstreiniger. Ihm kann man nichts vormachen, denn auf allem liegt der gleiche Dreck. Seit Jahren arbeitet er im Museum und zwischen ihm und den Kunstwerken entwickelt sich stets eine besondere Beziehung. Der Kunstreiniger erzählt von seiner Sehnsucht nach mehr Leben hinter den Stillleben, nach mehr Stille im Lärm. Mit der Zeit eröffnet ihm alles, was er reinigen soll, eine neue Welt. Die Ausstellungen beginnen anders zu atmen, anders zu leben. Die Bilder sehen ihm in die Augen. Sie geben ihm Wärme, Verständnis, Humor und Zuneigung. Und manchmal einen irren Blick auf die Realität.

projekt-il ist die Arbeitsplattform der Regisseurin und Schauspielerin Bianca Künzel und des Schauspielers Alexander Steindorf. Gemeinsam realisieren sie Theater- und Kunstprojekte im öffentlichen Raum.

Dauer: ca. 80 Minuten, ohne Pause
Die Veranstaltung ist barrierefrei

Herzrasen – Ein Bürgerprojekt über den Klang der Liebe

Mai 2015

  • Regie: projekt-il
  • Bianca Künzel
  • Bühne und Kostüme: Monika Frenz
  • Musik: Bojan Vuletić
  • Choreografie: Kathrin Spaniol
  • Stückentwicklung: Julie Bräuning

»Hast du gehört? Julian hat jetzt ne Freundin.« – »Echt? Woher weißt du das?« – »Facebook! Der hat seit gestern seinen Status geändert.« »Lieber…« oder doch besser »Hallo Du …« oder »… ich will es Dir schon lange sagen, weiß aber nicht wie. Mist, jetzt ist die Tinte verschmiert. Noch mal von vorne.« Ist der handschriftliche Liebesbrief eine ehrlichere Ausdrucksform? Da steckt ja immerhin noch mehr Mühe drin!

In dem Projekt Herzrasen begeben sich junge Erwachsene gemeinsam mit Menschen älterer Generationen auf die Suche nach der allumfassenden Definition von Liebe. Untersucht wird dabei vor allem, ob unser Medienverhalten auch zwischenmenschliche Beziehungen beeinflusst. Bedeutet die Beschleunigung und Vereinfachung der Kommunikation eine neue Unverbindlichkeit? Strapaziert ein häufig klingelndes Handy die Eifersucht des Partners? Es geht aber auch um Geschichten, die erzählt, um Theorien, die aufgestellt werden, und alles ist erlaubt: Kitsch, Schmalz oder auch Skepsis. Dabei gilt es herauszufinden, welche Rolle das Alter, die Erfahrungen oder Hoffnungen spielen. Lassen sich trotz aller Unterschiede der Generationen Gemeinsamkeiten finden, die sich sogar niemals ändern werden?

Mit Saioa Alvarez Ruiz, Maria Berenzon, Marc Dauenhauer, Thomas Johannsen, Kisuk Lee-Zergiebel, Emma Mertens, Holali Ursula Oumata, Rainer Sann, Anne Verfürth

Eine Produktion am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf, mit Unterstützung der PSD Bank

Paradise Lost

Mai 2014

 

Da sie gegen geltendes Gesetz verstoßen haben, wurde diesen Jugendlichen der Prozess gemacht. Nun drehen sie den Spieß um und schicken ihr Publikum auf einen Prozessverlauf durch Rath. Sie verhandeln dabei nichts Geringeres als die größten Laster aller Zeiten: Stolz, Neid, Trägheit, Lust, Zorn, Völlerei und Geiz. Sie fragen: Ist dieser Katalog der unheilvollen Sieben immer noch zeitgemäß? Ist Neid nicht beispielsweise längst zum eigentlichen Motor des Fortschritts aufgestiegen?

Die Trägheit eine Überlebensstrategie in einer Welt, die einen durch Katastrophen, Kriege und himmelschreiende Ungerechtigkeiten oft an den Rand des Zorns treibt? Was sind die großen Vergehen der Gegenwart? Wer ist heute schuldig und wer unschuldig?

 Zwei Monate haben die Jugendlichen zu den sogenannten Todsünden gearbeitet und zusammen mit Tänzern, Musikern, Innenarchitekten und Theaterleuten Räume der Auseinandersetzung gestaltet. Sie laden das Publikum nun ein zu einem geführten Stadtteilrundgang, auf dem sie ihre Sicht auf die großen Schuldfragen dem Urteil des Publikums überlassen. Startpunkt ist jeweils 19 Uhr Foyer des Jungen Schauspielhauses.



Stadtteilprojekt des Clubs der Spezialisten
In Kooperation mit der Jugendhilfe im Strafverfahren der Stadt Düsseldorf, der FH-D Peter Behrens School of Arts und dem Jungen Schauspielhaus Düsseldorf
Ab 14 Jahren