The dream of a monster: Frankenstein.

– szenischer Diskurs.

The dream of a monster: Frankenstein.

Zukunftsvision, Schauergeschichte, Roadmovie – er fasziniert und verstört… Wahnsinn oder Wunder der Wissenschaft – „The dream of a monster. Frankenstein“ rankt sich aus der romantischen Horrorgeschichte von Mary Shelley bis in unsere Zeit hinein. Die Gruppe „projekt-il“ aus Düsseldorf arbeitet sich mit Sprache, Bild und Gesang durch den ewigen Traum hindurch, den eigenen Tod zu überwinden. Um Frankensteins Monster, wieder zum Leben zu erwecken wird gespielt, getanzt, gezeichnet, musiziert und diskutiert. Schöpfer und Geschöpf stehen sich unerbittlich gegenüber – mit den noch immer gleichen Fragen an die jeweils andere Moral. Warum das alles? Wer ist das Monster und wer handelt menschlich? Dürfen „Monster“ leben und lieben? In einer Zeit selbstständig handelnder Maschinen und „intelligenter“ Technik steht auch der Mensch vor seinen Schöpfungen und muss sich die Frage nach der eigenen Moral gefallen lassen. Die Gruppe „projekt-il“ erzählt mit Lust und Splatter den Roman von Mary Shelley und nimmt sich mit Ernsthaftigkeit der oben genannten Fragen an.  

Schauspiel: Bianca Künzel, Alexander Steindorf / Musik: Johan Leenders / Live Illustration: Max Fiedler / Dramaturgie: Dorle Trachternach